Das technische Prinzip eines Skydancers beruht auf einem Dauerstromgebläse, das am unteren Ende der Stoffhülle angebracht ist. Anders als bei aufblasbaren Figuren, die einmal befüllt und dann verschlossen werden, läuft das Gebläse beim Skydancer kontinuierlich. Es bläst permanent Luft in die schlanke, oben offene oder teilweise geschlossene Hülle. Da die Luft durch Öffnungen wieder entweicht, entsteht ein instabiles Gleichgewicht zwischen einströmender und ausströmender Luft. Genau dieses Ungleichgewicht erzeugt die charakteristische, unregelmäßige Bewegung, bei der sich die Figur aufrichtet, einknickt und wieder aufrichtet. Fällt das Gebläse aus, sinkt die Hülle innerhalb weniger Sekunden zusammen, da die Luft entweicht und kein Druck mehr aufgebaut wird.
Die Wahl des Gebläses richtet sich nach der Höhe und dem Einsatzzweck der Figur. Für Modelle bis etwa 4 m Höhe genügt ein Gebläse mit 550 W Leistung, wie es bei der Skydancer Basic Variante verbaut ist. Für größere Figuren ab 5 m sowie für den Dauerbetrieb über die kompletten Werktagsstunden ist ein leistungsstärkeres 750 W Gebläse vorgesehen, das bei den Varianten Skydancer Pro und Skydancer Custom zum Einsatz kommt. Das stärkere Gebläse hält den nötigen Luftdruck auch bei leichtem Wind aufrecht und sorgt für eine zuverlässige Bewegung über lange Betriebszeiten. Wichtig ist die Schutzart des Gebläses für den Außenbetrieb, da das Gerät Witterung und Feuchtigkeit ausgesetzt sein kann.