DIN 4102 B1 schwer entflammbarSondersignet-Bedruckung RAL 5003vergabekonforme Beschaffung

Einsatzzelte für das THW

Robuste Faltzelte für das Technische Hilfswerk, ausgelegt auf schnelle Lagebewältigung, häufigen Auf- und Abbau und dokumentierte Beschaffung. Schwer entflammbar nach DIN 4102 B1, mit Sondersignet-Bedruckung in THW-Blau RAL 5003 und vergabekonformer Angebotsstellung. Sechs Größen von 3 × 3 m bis 6 × 12 m, werkzeuglos zu zweit in unter fünf Minuten aufgebaut. Direkt vom europäischen Hersteller, mit Ersatzteilzusage über zehn Jahre und persönlicher Beratung für Ortsverbände und Landesverbände.

Stand: Juni 2026 | Beratung: MAIN-ZELT Vertrieb

Blaues THW-Einsatzzelt mit offener Front, THW-Kennzeichnung und Lagebesprechung am Wasser
Trusted Shops5.0 Sterne
HändlerbundHersteller seit über 15 Jahren
Kostenlose Beratung
UPSLieferung in 5–10 Werktagen
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THW-Einsatzzelte direkt vom Hersteller

Sechs konfigurierte Setups für typische THW-Aufgaben, jeweils mit der passenden Serie und Bedruckung in THW-Blau RAL 5003. Alle Modelle sind schwer entflammbar nach DIN 4102 B1, vergabekonform kalkuliert und über den Konfigurator oder das Anfrageformular bestellbar. Sondersignet und CI-konforme Beschriftung auf Wunsch.

Drei Faltzelt-Serien für den THW-Einsatz im Vergleich

Welche Serie für Ihren Ortsverband passt, hängt von Einsatzhäufigkeit, Standzeit und Windlast ab. Hex45 deckt mobile Schnelleinsätze ab, Modular ist für häufige Nutzung und Zubehör-Setups verstärkt, Premium Hex57 hält anspruchsvollen Bedingungen bei langen Standzeiten stand. Alle drei Linien sind in THW-Blau RAL 5003 mit Sondersignet bedruckbar und nach DIN 4102 B1 schwer entflammbar.

Hex45

Leicht und schnell für mobile Einsätze

61km/hWind
Profil
45 × 40 × 1,2
Stoff
300 g/m²
  • Hexagon-Profil 45 × 40 × 1,2 mm aus Aluminium
  • Querstreben 25 × 12,5 × 1,2 mm
  • Verbinder aus Hartkunststoff
  • Geringes Packmaß für Mannschaftsfahrzeuge

Die Serie Hex45 ist die leichteste Linie und eignet sich für Ortsverbände, die Zelte häufig transportieren und für kurze bis mittlere Standzeiten benötigen. Das hexagonale Aluminiumprofil 45 × 40 × 1,2 mm bietet bei niedrigem Gewicht eine gute Knickfestigkeit, die Querstreben messen 25 × 12,5 × 1,2 mm. Die Verbinder aus glasfaserverstärktem Hartkunststoff halten den werkzeuglosen Aufbau zu zweit in unter fünf Minuten aus. Mit einem Polyestergewebe von 300 g/m², PU-beschichtet und schwer entflammbar nach DIN 4102 B1, ist Hex45 für Promotion, Sammelpunkte, Verpflegungsstellen und planbare Übungen geeignet. Bei korrekter Verankerung mit Heringen und Sturmabspannung liegt die Serie im geprüften Windbereich von 39-61 km/h. Für Dauerstandzeiten über mehrere Wochen oder schwere Logistiklasten empfehlen wir Modular oder Premium Hex57. Die Bedruckung in THW-Blau RAL 5003 mit Sondersignet erfolgt CI-konform.

Größen

3 × 3 m · 4 × 4 m · 3 × 4,5 m · 3 × 6 m

Farben

THW-Blau RAL 5003 · Weiß · Schwarz

Hex45 ansehen

Modular

Verstärkt für häufige Nutzung und Zubehör-Setups

74km/hWind
Profil
44,3 × 44,3 × 1,2
Stoff
350 g/m²
  • Quadrat-Profil 44,3 × 44,3 × 1,2 mm aus Aluminium
  • Querstreben 33 × 15 × 1,2 mm
  • Verbinder aus Aluminium-Druckguss
  • Stabile Basis für Seitenwände und Verbindungstunnel

Die Serie Modular ist die verstärkte Linie für Ortsverbände mit regelmäßigem Einsatz und längeren Standzeiten. Das quadratische Aluminiumprofil 44,3 × 44,3 × 1,2 mm und die Querstreben 33 × 15 × 1,2 mm bilden ein steifes Gestell, die Verbinder aus Aluminium-Druckguss sind auf häufigen Auf- und Abbau ausgelegt. Mit einem PU-beschichteten Polyestergewebe von 350 g/m², schwer entflammbar nach DIN 4102 B1, ist Modular ideal für Mannschaftsbereiche, Triage-Zonen und Logistikstationen. Die stabile Basis trägt Seitenwände mit Fenster und Tür, Verbindungstunnel und Innentrennwände zuverlässig. Bei sachgerechter Verankerung mit Sturmset, Sandsäcken oder Wassergewichten liegt die Serie im geprüften Windbereich von 50-74 km/h. Modular ist der Allrounder für Ortsverbände, die ein Zelt über mehrere Tage am Schadensort betreiben und es dennoch flexibel umsetzen wollen. Bedruckung in THW-Blau RAL 5003 mit Sondersignet erfolgt CI-konform und farbecht.

Größen

4 × 4 m · 5 × 5 m · 4 × 8 m · 6 × 6 m

Farben

THW-Blau RAL 5003 · Weiß · Schwarz

Modular ansehen

Premium Hex57

Maximale Stabilität für anspruchsvolle Lagen

88km/hWind
Profil
57 × 50 × 1,8
Stoff
400 g/m²
  • Hexagon-Profil 57 × 50 × 1,8 mm aus Aluminium
  • Querstreben 36 × 18 × 1,8 mm
  • Verbinder aus Aluminium-Druckguss
  • Für Großschadenslagen und lange Standzeiten

Die Serie Premium Hex57 ist die stabilste Linie für anspruchsvolle Bedingungen, Großschadenslagen und Führungsstellen mit langer Standzeit. Das hexagonale Aluminiumprofil 57 × 50 × 1,8 mm und die Querstreben 36 × 18 × 1,8 mm liefern die größte Steifigkeit im Programm, die Verbinder aus Aluminium-Druckguss sind massiv ausgeführt. Mit einem PU-beschichteten Polyestergewebe von 400 g/m², schwer entflammbar nach DIN 4102 B1, hält die Serie auch wechselnde Wetterlagen über mehrere Wochen aus. Bei vollständiger Verankerung mit Sturmset liegt Premium Hex57 im geprüften Windbereich von 62-88 km/h. Diese Linie empfehlen wir für Führungsstellen, mobile Sanitätsstationen bei Großveranstaltungen und Notunterkünfte bei Evakuierungen, bei denen Stabilität und Lebensdauer Vorrang vor minimalem Gewicht haben. Die Bedruckung in THW-Blau RAL 5003 mit Sondersignet ist CI-konform, die größeren Stoffflächen tragen vollflächige Logos und Piktogramme gut.

Größen

5 × 5 m · 6 × 6 m · 4 × 8 m · 6 × 12 m

Farben

THW-Blau RAL 5003 · Weiß · Schwarz

Premium Hex57 ansehen

Anatomie eines THW-Einsatzzeltes: pneumatisches Schnelleinsatzzelt im Detail

Das Bild zeigt ein geschlossenes THW-Schnelleinsatzzelt im Einsatzumfeld. Die Marker sitzen auf Luftkammern, Obermaterial, Kennzeichnung, Innenzone und Verankerung.

Geschlossenes THW-Schnelleinsatzzelt mit Luftkammern, Obermaterial, Kennzeichnung und Verankerung

Einsatzgebiete im THW: sechs typische Lagen aus der Praxis

Ortsverbände und Fachgruppen setzen Einsatzzelte in sehr unterschiedlichen Lagen ein. Von der schnellen Erstversorgung bis zur wochenlangen Bereitstellung bei Hochwasser reicht das Spektrum. Im Folgenden sechs Szenarien, welche Größe und Ausstattung sich bewährt haben und worauf bei der Beschaffung zu achten ist.

Kundenstimmen

„Wir sind absolut begeistert! Die Abwicklung lief super schnell und unkompliziert. Unsere Zelte haben wir per Super-Express bestellt und tatsächlich schon nach nur 9 Tagen erhalten – einfach top!“

Autohaus

Friedberg

„Fünf von fünf Sternen für die von euch eingebrachte Professionalität, Zuverlässigkeit, Geduld mit mir, Pünktlichkeit, Erreichbarkeit und Freundlichkeit!“

Wanderevents FD

Rüsselsheim

„In kurzen, freundlichen und verbindlichen Telefonaten mit Main-Zelt das scheinbar unmögliche möglich gemacht. Dafür auf diesem Weg herzlichen Dank.“

Werbeagentur JG

Berlin

„Die ganze Abwicklung war sehr angenehm und die Leute von Main-Zelt haben immer schnell und kompetent reagiert. Richtig toll. Aber das Produkt zählt ja bekanntlich und dies ist richtig Klasse. Sehr schön hergestellt sowie ultraschnell und einfach aufzustellen, innert wenigen Minuten. Da haben wir einen tollen Lieferanten gefunden. Weiter so.“

Produzent elektr. Geräte

Schweiz

„Als Veranstalter schätzen wir die professionelle Betreuung durch Main-Zelt – von der Beratung über die Gestaltung bis hin zur termingerechten Lieferung sämtlicher Produkte.“

Eventagentur

Düsseldorf

Einsatzzelte für das THW: Normen, Beschaffung und technische Anforderungen

Das Technische Hilfswerk stellt an Einsatzzelte andere Anforderungen als Event- oder Promotionkunden. Es geht um Normkonformität mit Reflexkennzeichnung, um Brandschutz nach DIN 4102, um eine rechtssichere Beschaffung nach Vergaberecht und um die Kennzeichnung mit dem THW-Sondersignet. Dieser Abschnitt erklärt, worauf Ortsverbände, Regionalstellen und Beschaffungsstellen achten müssen, damit ein Einsatzzelt im Feld und in der Vergabeakte besteht.

Reflexkennzeichnung und Brandschutz: die normativen Grundlagen

Die Reflexkennzeichnung beschreibt Anforderungen an Zelte für Einsatzkräfte im Bereich Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, kurz BOS. Sie regelt unter anderem Maßtoleranzen, Materialeigenschaften und die Eignung für den wiederkehrenden Einsatz unter erschwerten Bedingungen. Ein Einsatzzelt für das THW sollte diese Norm erfüllen oder die in ihr genannten Kennwerte nachweislich übertreffen. Wesentlich ist die Wassersäule von mindestens 1.500 mm, in der Praxis erreichen unsere Zelte 2.000 mm beim Dach. Hinzu kommt die UV-Beständigkeit des Obermaterials, damit die Plane auch nach vielen Außeneinsätzen nicht verspröder oder ausbleicht. Die Reflexkennzeichnung ist damit der zentrale Bezugspunkt, an dem sich jede Ausschreibung für BOS-Zelte orientieren sollte.

Der Brandschutz richtet sich nach DIN 4102 Teil 1. Die Klasse B1 bedeutet schwer entflammbar und ist für den Einsatz in geschlossenen oder teilgeschlossenen Strukturen mit Personenbelegung praktisch zwingend. Bei Sanitätszelten, Notunterkünften und Führungsstellen, in denen sich Menschen über längere Zeit aufhalten, ist B1 nicht verhandelbar. Wir liefern zu jedem Zelt das entsprechende Prüfprotokoll, das in der Vergabeakte als Nachweis dient. Für ABC-Lagen und Dekontaminationsbereiche kommt die Wischbarkeit des Materials hinzu, da hier eine gründliche Reinigung nach dem Einsatz erforderlich ist. Wer diese Nachweise nicht vorlegen kann, scheitert spätestens bei der formalen Prüfung durch die Vergabestelle.

Beschaffung nach Vergaberecht und das THW-Sondersignet

Die Beschaffung von Einsatzzelten erfolgt im THW in der Regel nach der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) oder oberhalb der Schwellenwerte nach VOL-A und vergleichbaren Regelwerken. Für die Vergabestelle zählt nicht nur der Preis, sondern die Erfüllung aller geforderten Leistungsmerkmale. Ein vollständiges technisches Datenblatt mit Materialangaben, Wassersäule, Brandschutzklasse, Maßen und Gewicht ist die Voraussetzung dafür, dass ein Angebot überhaupt gewertet werden kann. Wir bereiten unsere Angebote so auf, dass alle in der Leistungsbeschreibung geforderten Kennwerte direkt zugeordnet werden können. Das erleichtert der Vergabestelle die Dokumentation und verkürzt das Verfahren. Auch die Lieferzeit ist ein Wertungskriterium, weshalb wir Lagerware und Sonderbau klar trennen und realistische Termine nennen.

Das THW-Sondersignet ist die geschützte Wort-Bild-Marke des Technischen Hilfswerks. Seine Verwendung auf Fahrzeugen, Ausstattung und Zelten ist an die Bestellberechtigung und die Vorgaben der THW-Leitung gebunden. Wir bedrucken Zelte mit der korrekten THW-Blau-Farbgebung in RAL 5003 und bringen das Signet nur im Rahmen der freigegebenen Gestaltungsrichtlinien auf. Der Digitaldruck erfolgt CI-konform, alternativ kommen Wechselpaneele zum Einsatz, die ein flexibles Branding ohne Eingriff in die Plane erlauben. So bleibt die Kennzeichnung rechtssicher und die Plane bei wechselndem Bedarf vielseitig nutzbar. Für Ortsverbände ist es wichtig, die Freigabe der Beschriftung vor der Bestellung mit der zuständigen Stelle abzustimmen.

Pneumatik gegen Gestänge: Aufbauzeit und Einsatztauglichkeit

Der entscheidende Vorteil aufblasbarer Einsatzzelte gegenüber klassischen Gestängezelten liegt in der Aufbauzeit und im Handling unter Stress. Statt zahlreiche Stangen zu verbinden und ein Gestell aufzurichten, wird das pneumatische Zelt ausgerollt, mit einer Hochdruckpumpe befüllt und verankert. Ein 4 × 8 m Zelt steht so in unter zehn Minuten, ein kompaktes 3 × 5 m Zelt sogar in drei bis fünf Minuten. Das spart bei einer Erstversorgung wertvolle Zeit und reduziert die Zahl der für den Aufbau gebundenen Helfer. Die Luftkammern arbeiten mit 0,3 bis 0,4 bar Betriebsdruck und bleiben nach dem Befüllen ohne Dauergebläse formstabil, was Lärm und Stromverbrauch im Einsatz vermeidet.

Auch bei der Belastbarkeit haben pneumatische Systeme Vorteile. Die Luftkammern wirken wie Federn und fangen Windböen elastisch ab, statt sie wie ein starres Gestänge punktuell aufzunehmen. Voraussetzung ist immer eine sachgerechte Verankerung an allen Strukturpunkten, da die Verankerung der häufigste Schwachpunkt im Feld ist. Jede Kammer ist einzeln abgesichert, sodass eine Beschädigung nicht zum Totalausfall führt und sich im Einsatz mit einem Reparaturset überbrücken lässt. Für die Lagerung gilt: gründlich abbürsten, mit mildem Reiniger säubern und vollständig trocknen lassen, bevor das Zelt trocken und UV-geschützt verstaut wird. So bleiben Material und Funktion über viele Jahre erhalten.

Häufige Fragen zu THW-Einsatzzelten

Antworten zu Normen, Beschaffung, Technik und Service rund um Einsatzzelte für das Technische Hilfswerk. Wenn Ihre Frage offen bleibt, rufen Sie uns an oder fordern Sie ein technisches Datenblatt für Ihre Ausschreibung an.

Unsere Einsatzzelte sind an den Kennwerten der Reflexkennzeichnung für Zelte im BOS-Bereich ausgerichtet und erfüllen oder übertreffen die dort genannten Anforderungen an Wassersäule, Material und Einsatztauglichkeit. Zu jedem Zelt liefern wir das technische Datenblatt mit den relevanten Nachweisen für Ihre Vergabeakte.
Ja, das Obermaterial ist schwer entflammbar nach DIN 4102 Teil 1, Klasse B1. Das entsprechende Prüfprotokoll legen wir jedem Angebot bei, damit es in der Beschaffung als Nachweis dient. Für Sanitätszelte und Notunterkünfte mit Personenbelegung ist B1 in der Praxis zwingend erforderlich.
Wir bereiten unsere Angebote so auf, dass alle in der Leistungsbeschreibung geforderten Kennwerte direkt zugeordnet werden können. Materialangaben, Wassersäule, Brandschutzklasse, Maße und Gewicht sind im Datenblatt vollständig dokumentiert. Das erleichtert der Vergabestelle die Wertung und verkürzt das Verfahren nach Vergaberecht oder VOL-A.
Das THW-Sondersignet ist eine geschützte Wort-Bild-Marke und an die Bestellberechtigung sowie die Vorgaben der THW-Leitung gebunden. Wir bringen es nur im Rahmen der freigegebenen Gestaltungsrichtlinien auf. Die Freigabe der Beschriftung ist vor der Bestellung mit der zuständigen Stelle abzustimmen.
Wir liefern die Plane in THW-Blau RAL 5003, durchgefärbt und nicht nur oberflächlich aufgebracht. Dadurch scheinen Kratzer farblich nicht durch und die Plane behält auch nach Reinigung ihr Erscheinungsbild. Der Digitaldruck für Signet und Beschriftung erfolgt CI-konform nach den Vorgaben.
Für Erstversorgung und Triage genügt ein kompaktes 3 × 5 m Zelt. Für Mannschaft und Sanität bewährt sich 5 × 8 m, für Führungsstelle und Logistik 6 × 12 m. Größere Lagen decken Sie über modulare Kombination mit Verbindungstunneln oder ein Sondermaßzelt ab 10 × 10 m ab.
Ein kompaktes 3 × 5 m Zelt steht in drei bis fünf Minuten, ein 4 × 8 m Zelt in unter zehn Minuten. Das Zelt wird ausgerollt, mit einer Hochdruckpumpe befüllt und verankert. Die pneumatische Bauweise spart das zeitraubende Gestängehandling klassischer Stangenzelte.
Nein. Die Systeme arbeiten mit pneumatischen Luftkammern bei 0,3 bis 0,4 bar Betriebsdruck, die nach dem Befüllen formstabil bleiben. Ein Dauergebläse ist nicht erforderlich, das vermeidet Lärm und Stromverbrauch im Einsatz. Der Druck ist nach jedem Aufbau und bei längeren Standzeiten zu kontrollieren.
Das Dach hat eine Wassersäule von 2.000 mm und ist UV-beständig. Die Luftkammern fangen Böen elastisch ab, statt sie wie ein starres Gestänge punktuell aufzunehmen. Voraussetzung ist immer eine sachgerechte Verankerung an allen Strukturpunkten, denn die Verankerung ist der häufigste Schwachpunkt im Feld.
Auf Erdreich kommen Stahlheringe von 40 cm Länge mit Abspannseilen zum Einsatz, auf befestigtem Untergrund Sandsäcke oder Wassergewichte. Sichern Sie stets alle Eck- und Traufpunkte und berücksichtigen Sie die Windprognose. Bei Sturmwarnung müssen sämtliche Strukturpunkte gesichert sein, sonst droht ein Versagen der Standsicherheit.
Ja. An den Stirnseiten sitzen genormte Tunnelanschlüsse mit umlaufendem Reißverschluss und Klettüberlappung. Über Verbindungstunnel koppeln Sie mehrere Zelte zu einer geschlossenen Einheit, etwa für Führungsstelle, Lager und Ruhebereich. Der Tunnel ist regendicht überlappend ausgeführt und verhindert Zugluft zwischen den Modulen.
Jede Kammer hat ein Doppelventil mit getrenntem Befüll- und Ablassweg. Der Anschluss passt auf elektrische Hochdruckpumpen mit 230 V und auf Druckluftflaschen-Adapter, wie sie auf THW-Fahrzeugen vorhanden sind. Eine Pumpe mit 1.000 Watt befüllt ein 4 × 8 m Zelt in rund vier Minuten.
Jede Kammer ist einzeln abgesichert, sodass eine Beschädigung nicht zum Totalausfall führt. Das Zelt bleibt über die übrigen Kammern stabil und lässt sich im Einsatz mit einem Reparaturset überbrücken. Ersatztubes, Ventile und Reparaturmaterial sind als Ersatzteil-Sets verfügbar und sollten im Einsatzfahrzeug mitgeführt werden.
Für Sanitätsstationen bieten wir Innentrennwände zur Aufteilung von Triage und Behandlung, wischbare Isolierböden, helle LED-Beleuchtung über Akku oder 230 V sowie Seitenwände mit Fenster und Tür. Die flammenlose Infrarotheizung sorgt bei Dauereinsätzen für angenehme Temperaturen ohne offene Flamme.
Bürsten Sie das Zelt gründlich ab, säubern Sie es mit mildem Reiniger und lassen Sie es vollständig trocknen, bevor Sie es verstauen. Lagern Sie es trocken und UV-geschützt. Prüfen Sie die Ventile auf Dichtigkeit. So bleiben Material und Funktion über viele Jahre erhalten und die Plane verspröder nicht.
Lagerware ist meist kurzfristig verfügbar, Individualisierung oder Sonderbau benötigen projektabhängig zehn bis 25 Werktage. Diese Termine nennen wir im Angebot transparent für die Vergabe. Ersatzteile wie Tubes, Ventile und Reparaturmaterial sind verfügbar und können jederzeit nachbestellt werden.
Ja, auf Wunsch führen wir Einweisungen vor Ort durch, in denen Aufbau, Befüllung, Verankerung und Wartung geübt werden. Hinzu kommen Druckprüfungen und Wartungs-Checks. So sind Ihre Helfer im Ernstfall sicher im Umgang mit dem Material und vermeiden die typischen Fehler bei Verankerung und Druckkontrolle.
Ja, gern. Ein Zelt mit Innentrennwänden bildet den Vorraum zwischen kontaminiertem und sauberem Bereich vor der Dekontaminationsstrecke. Das wischbare Obermaterial und der dichte Boden erlauben eine gründliche Reinigung nach dem Einsatz. Die schwer entflammbare B1-Plane erfüllt die Brandschutzanforderungen, die in solchen sensiblen Lagen gestellt werden.

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